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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und Provisionsbedingungen 
 
1. Geschäftsgegenstand
 
Geschäftsgegenstand ist das Betreiben von Immobiliengeschäften und damit zusammenhängender Geschäfte jedweder Art, insbesondere die Vermietung, der Erwerb und der Verkauf von Grundstücken, wohn- und gewerblichen Immobilien im weiteren Sinne von Wohnungen, Einfamilienhäuser, Grundstücke, Büros, Einzelhandelsimmobilien, Gastronomieflächen und Hotels, die Entwicklung von Immobilienprojekten sowie das Erbringen von Dienstleistungen im Zusammenhang mit den vorgenannten Unternehmensgegenständen, selbst oder durch das Unternehmen, an denen die Gesellschaft beteiligt ist.
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2. Weitergabe von Informationen und Daten an Dritte
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Die Weitergabe unserer Angebote und Informationen an Dritte insbesondere Exposés und deren Inhalt ist grundsätzlich ohne Zustimmung nicht zulässig. Alle von uns durchgegebenen Daten, Informationen und Angebote sind nur für den Empfänger bestimmt und vertraulich zu behandeln.
Eine Weitergabe an Dritte ist ohne ausdrückliche Zustimmung, die zuvor schriftlich erteilt werden muss, untersagt.
Verstößt der Auftraggeber gegen diese Verpflichtung und  gibt Daten zum Angebot oder Informationen über zuständige Kontaktpersonen (z.B Eigentümerdaten) dieses Angebotes an Dritte weiter und schließt
der Dritte aufgrund dessen einen Vertrag ab, der nach Maßgabe dieser Bedingungen provisionspflichtig wäre, so verpflichtet sich der Auftraggeber zur Zahlung eines Schadenersatzes in Höhe der Provision auf Grundlage dieser Bedingungen.
Weitere Schadensersatzansprüche wegen unzulässiger Weitergabe von Informationen gegen den Auftraggeber bleiben hiervon unberührt.
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3. Angebote
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Die Angebote erfolgen freibleibend und unverbindlich. Irrtum und Zwischenverkauf/Zwischenvermietung bleiben vorbehalten. Den objektbezogenen Angaben liegen die uns erteilten Auskünfte und Informationen, insbesondere des Verkäufers/Vermieters zugrunde. Eine Haftung für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wird vom Makler nicht übernommen. Es obliegt daher dem Kunden, die Objektinformationen und Angaben auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Eine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit und/oder Vollständigkeit dieser Angaben wird nur für den Fall eines vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens übernommen.
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4. Provisionsanspruch
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Alle Maklerprovisionen, die nach dem Inkrafttreten am 23. Dezember neu abgeschlossen werden, sind unter den neuen Provisionsvorschriften zu betrachten. Nach den neuen Provisionsregelungen aus § 656 c BGB oder § 656 d BGB dürfen Verkäufer und Käufer nur zur Zahlung der Provision in gleicher Höhe verpflichtet werden, wenn beide Parteien einen Maklervertrag mit dem Immobilienmakler abschließen. Gewerbliche Transaktionen fallen nicht unter das Gesetz zur Provisionsteilung. Die Provisionspflicht und die Höhe der Provision richten sich nach der mit der jeweiligen Vertragspartei getroffenen Makler- und Provisionsvereinbarung. Bei gewerblichen Miet- und Pachtangeboten gelten ergänzend die objektbezogenen Provisionsbedingungen gemäß Ziffer 7.2 dieser AGB.
Die MANAI Immobilien GmbH hat das Recht, beim Abschluss des Hauptvertrages anwesend zu sein. 
Erfolgt der Abschluss des Hauptvertrages ohne die Teilnahme der MANAI Immobilien GmbH, so ist der Kunde verpflichtet, der MANAI Immobilien GmbH unverzüglich Auskunft über den wesentlichen Inhalt des Hauptvertrages und die Bemessungsgrundlage des Provisionsanspruches zu erteilen.
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5. Entstehen des Provisionsanspruchs
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Der Nachweis bzw. die Bekanntgabe der Objektadresse und/oder des Anbieters geschieht unter ausdrücklichem Hinweis auf die Provisionsforderung der MANAI Immobilien GmbH im Falle des Ankauf oder einer Anmietung. Der Anspruch der MANAI Immobilien GmbH entsteht, sobald aufgrund des Nachweises und/oder der Vermittlung der MANAI Immobilien GmbH ein Hauptvertrag bezüglich des benannten Objekts zustande gekommen ist. Hierbei genügt Mitursächlichkeit der Maklertätigkeit. Wird der Hauptvertrag zu anderen, als zu den ursprünglichen angebotenen Bedingungen abgeschlossen oder kommt er über ein anderes Objekt des von der MANAI Immobilien GmbH nachgewiesenen Vertragspartners zustande, so berührt dieses den Provisionsanspruch der MANAI Immobilien GmbH nicht, solange das zustande gekommene Geschäft mit dem angebotenen Geschäft wirtschaftlich identisch ist oder in seinem wirtschaftlichen Erfolg nur unwesentlich von dem angebotenen Geschäft abweicht. Der Provisionsanspruch entsteht also insbesondere bei Kauf statt Miete, Erwerb von Gesellschaftsanteilen statt Objekten und umgekehrt, Erbbaurecht, statt kauf soweit tausch statt kauf oder Miete. 
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6. Fälligkeit, Zahlung und Zahlungsverzug

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Der Provisionsanspruch wird mit dem wirksamen Zustandekommen des nachgewiesenen oder vermittelten Hauptvertrages fällig, sofern die vereinbarten Voraussetzungen des Provisionsanspruchs erfüllt sind. Ein späterer Mietbeginn, Übergabe- oder Zahlungstermin des Hauptvertrages verschiebt die Fälligkeit der Provision nicht.

Wird der Hauptvertrag unter einer aufschiebenden Bedingung geschlossen, kann die Provision erst nach Eintritt dieser Bedingung verlangt werden.

Die Provision ist innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung zu zahlen, frühestens jedoch nach Eintritt ihrer Fälligkeit.

Der Eintritt des Zahlungsverzugs richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Während des Verzugs werden die gesetzlichen Verzugszinsen berechnet. Bei Entgeltforderungen aus Rechtsgeschäften, an denen kein Verbraucher beteiligt ist, betragen diese neun Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz.

Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, kann zusätzlich die gesetzliche Verzugspauschale von 40 Euro verlangt werden. Die Geltendmachung eines weiteren ersatzfähigen Verzugsschadens bleibt vorbehalten. Gesetzliche Anrechnungspflichten werden berücksichtigt.

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7. Provisionsberechnung

7.1 Kauf 

Sofern nichts anderes vereinbart ist, beträgt die Käuferprovision 4% zzgl. MwSt. Die Berechnung der Provision resultiert aus Basis der vereinbarten notariell beurkundeten Gesamtpreises einschließlich aller damit in Verbindung stehenden Nebenleistungen und ist vom Auftraggeber/Käufer an uns zu zahlen.
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7.2 Gewerbliche Vermietung und Verpachtung – objektbezogene Provisionsbedingungen
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Ob eine Gewerbefläche für den Miet- oder Pachtinteressenten provisionsfrei oder provisionspflichtig angeboten wird, wird im jeweiligen Exposé ausdrücklich angegeben.
Wird die Fläche als „für den Mieter provisionsfrei“ beziehungsweise „für den Pächter provisionsfrei“ angeboten und entsprechend vereinbart, schuldet dieser der MANAI Immobilien GmbH für den Abschluss des betreffenden Hauptvertrages keine Maklerprovision. Die nachfolgenden Provisionssätze und Zuschläge finden ihm gegenüber auf diesen Vertragsabschluss keine Anwendung.
Bei einem provisionspflichtigen Angebot wird im Exposé ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Provision vom Miet- oder Pachtinteressenten zu zahlen ist. Eine Zahlungspflicht entsteht auf Grundlage eines mit diesem geschlossenen Maklervertrages und der darin vereinbarten Provisionsbedingungen, sofern der Hauptvertrag infolge unseres Nachweises oder unserer Vermittlung zustande kommt.
Für die Zuordnung der Provisionspflicht ist nicht entscheidend, welche Partei die Immobilie ursprünglich zur Vermarktung übermittelt oder die MANAI Immobilien GmbH zuerst kontaktiert hat. Maßgeblich ist die mit der jeweiligen Partei getroffene Provisionsvereinbarung.
Sofern bei einem provisionspflichtigen Angebot keine abweichende objektbezogene Provisionshöhe vereinbart wird, richtet sich die Provision nach der bei Abschluss des Hauptvertrages vereinbarten festen Vertragslaufzeit:
Bei einer festen Vertragslaufzeit von weniger als 5 Jahren beträgt die Provision drei Nettomonatsmieten.
Bei einer festen Vertragslaufzeit ab 5 Jahren und weniger als 10 Jahren beträgt die Provision vier Nettomonatsmieten.
Bei einer festen Vertragslaufzeit ab 10 Jahren und weniger als 15 Jahren beträgt die Provision fünf Nettomonatsmieten.
Bei einer festen Vertragslaufzeit ab 15 Jahren beträgt die Provision sechs Nettomonatsmieten.
Sämtliche Provisionssätze verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Bei Miet- oder Pachtverträgen ohne fest vereinbarte Vertragslaufzeit wird die Höhe dder Provision gesondert mit dem Zahlungspflichtigen vereinbart.
Nettomonatsmiete ist die vertraglich vereinbarte monatliche Nettogrundmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten sowie ohne Umsatzsteuer. Bei Pachtverträgen gilt die entsprechende Nettomonatspacht.
Lediglich optionale Verlängerungszeiträume werden bei der Bestimmung der festen Vertragslaufzeit nicht berücksichtigt. Ergänzend gelten die Regelungen der Ziffern 7.3 bis 7.7 über vereinbarte Zuschläge, Staffelmieten und Folgeanmietungen, Übernahmeleistungen und Vertragsabschlüsse durch wirtschaftlich verbundene Unternehmen. Die dort genannten besonderen Vereinbarungsvoraussetzungen bleiben unberührt.
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7.3 Optionsrechte, Vormietrechte und Sonderkündigungsrechte
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Ist im Hauptvertrag zugunsten des provisionspflichtigen Mieters oder Pächters mindestens ein Optionsrecht, insbesondere eine Flächen- oder Verlängerungsoption, ein Vormietrecht oder ein Sonderkündigungsrecht hinsichtlich der Fläche oder Vertragslaufzeit vereinbart, erhöht sich die nach Ziffer 7.2 zu berechnende Provision einmalig um eine weitere Nettomonatsmiete zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Der Zuschlag fällt unabhängig von der Anzahl der vereinbarten Rechte und unabhängig davon an, ob diese später ausgeübt werden.
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7.4 Berechnungsgrundlage bei Staffelmieten
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Bei vereinbarter Staffelmiete wird der Provisionsberechnung die durchschnittliche monatliche Nettogrundmiete während der bei Abschluss des Hauptvertrages vereinbarten festen Vertragslaufzeit zugrunde gelegt.
Hierzu wird die Summe der für diese feste Vertragslaufzeit vereinbarten Nettogrundmieten durch die Anzahl der zugehörigen Vertragsmonate geteilt. Lediglich optionale Verlängerungszeiträume bleiben unberücksichtigt.
Die so ermittelte durchschnittliche Nettomonatsmiete bildet auch die Berechnungsgrundlage für einen etwaigen Zuschlag nach Ziffer 7.3.
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7.5 Folgeanmietungen
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Schließt der provisionspflichtige Mieter oder Pächter innerhalb von zwölf Monaten nach Abschluss des ursprünglichen Hauptvertrages einen weiteren Miet- oder Pachtvertrag über zusätzliche oder andere, von der MANAI Immobilien GmbH nachgewiesene oder vermittelte Gewerbeflächen ab, gelten für diesen weiteren Vertrag die Ziffern 7.2 bis 7.4 entsprechend, sofern der weitere Vertragsabschluss auf unserem Nachweis oder unserer Vermittlung beruht und von der mit diesem Mieter oder Pächter getroffenen Provisionsvereinbarung erfasst ist.
Die Provision für den weiteren Vertrag wird ausschließlich auf Grundlage der zusätzlich angemieteten Flächen, der hierfür vereinbarten Nettogrundmiete und der festen Laufzeit dieses weiteren Vertrages berechnet. Bereits im ursprünglichen Hauptvertrag berücksichtigte Flächen werden nicht erneut provisioniert.

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7.6 Ablösen, Inventarübernahmen und sonstige Übernahmeleistungen
 

Wird im Zusammenhang mit einer provisionspflichtigen gewerblichen Anmietung oder Verpachtung eine Ablöse, Abstandszahlung oder Gegenleistung für die Übernahme von Inventar, Einrichtungen oder sonstigen betrieblichen Vermögensgegenständen vereinbart, beträgt die hierfür zusätzlich zu zahlende Vermittlungsprovision 5 % der vereinbarten Nettogegenleistung zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern dieser zusätzliche Vergütungsanspruch mit dem Zahlungspflichtigen ausdrücklich vereinbart wurde.

Voraussetzung ist, dass die betreffende Übernahmevereinbarung infolge unseres Nachweises oder unserer Vermittlung wirksam zustande kommt. Eine Ablösezahlung allein begründet keine zusätzliche Provisionspflicht.

Zur Berechnungsgrundlage gehören die im Übernahmevertrag vereinbarten Gegenleistungen ohne darin enthaltene Umsatzsteuer. Mietkautionen, laufende Mieten sowie Betriebs- und Nebenkosten werden nicht einbezogen. Bei nicht in Geld bestehenden Gegenleistungen ist deren für die Provisionsberechnung maßgeblicher Wert gesondert zu vereinbaren.

Der Zahlungspflichtige stellt uns auf Verlangen die zur Berechnung erforderlichen Angaben und geeigneten Nachweise zur Verfügung. Nicht provisionsrelevante Vertragsbestandteile dürfen geschwärzt werden.

Bei einer ausdrücklich für den Mieter oder Pächter provisionsfrei vereinbarten Vermietung findet dieser Zuschlag auf Grundlage dieser AGB keine Anwendung.

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7.7 Vertragsabschluss durch wirtschaftlich verbundene Unternehmen

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Soll der nachgewiesene oder vermittelte Hauptvertrag durch ein mit dem Maklerkunden wirtschaftlich verbundenes Unternehmen abgeschlossen werden, sind die Identität des vorgesehenen Vertragspartners und die Zuordnung der Provisionspflicht vor Abschluss des Hauptvertrages ausdrücklich zu vereinbaren.

Als wirtschaftlich verbunden gelten insbesondere Unternehmen, die den Maklerkunden beherrschen, von ihm beherrscht werden oder mit ihm unter gemeinsamer Beherrschung stehen.

Eine eigene Provisionspflicht des Maklerkunden für einen Vertragsabschluss durch ein verbundenes Unternehmen besteht nur, wenn er diese ausdrücklich übernommen hat und die weiteren vereinbarten Voraussetzungen des Provisionsanspruchs erfüllt sind. Eine Zahlungspflicht des verbundenen Unternehmens setzt eine entsprechende eigene Vereinbarung mit diesem voraus.

Für Folgeanmietungen innerhalb von zwölf Monaten gelten ergänzend die Voraussetzungen der Ziffer 7.5. Allein die wirtschaftliche Verbundenheit begründet weder eine Provisionspflicht noch eine gesamtschuldnerische Haftung.

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7.8 Erwerb und Veräußerung von Gesellschaftsanteilen – Share Deals

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Wird eine Immobilientransaktion durch den Erwerb oder die Veräußerung von Anteilen an einer immobilienhaltenden Gesellschaft durchgeführt, bedürfen die Provisionspflicht und ihre Berechnungsgrundlage einer ausdrücklichen transaktionsbezogenen Vereinbarung.

Sofern hierbei eine Provision von 4 % des anteiligen Immobilienverkehrswertes vereinbart wird, berechnet sich die Provision nach dem zum Transaktionszeitpunkt vereinbarten Verkehrswert der betroffenen Immobilie, multipliziert mit der übertragenen Beteiligungsquote. Die gesetzliche Umsatzsteuer wird zusätzlich berechnet.

Der für die Berechnung maßgebliche Immobilienverkehrswert ist zwischen der MANAI Immobilien GmbH und dem Zahlungspflichtigen festzulegen. Soll eine sachverständige Bewertung erfolgen, sind die Auswahl des Sachverständigen, die Kostenverteilung und die Verbindlichkeit der Bewertung gesondert zu vereinbaren.

Ein Anspruch setzt voraus, dass der betreffende Gesellschaftsanteilskaufvertrag infolge unseres Nachweises oder unserer Vermittlung wirksam zustande kommt und von der Provisionsvereinbarung erfasst ist.

Diese Regelung gilt nicht ohne Weiteres für den Verkauf eines Unternehmens, das lediglich Mieter oder Pächter einer Immobilie ist. Dafür ist eine gesonderte Vergütungsvereinbarung erforderlich.

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7.9 Ankaufs- und Vorkaufsrechte

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Für den erfolgreichen Nachweis oder die erfolgreiche Vermittlung eines rechtswirksam eingeräumten vertraglichen Ankaufs- oder Vorkaufsrechts kann eine gesonderte Provision vereinbart werden.

Sofern ausdrücklich vereinbart, beträgt diese Provision 1 % des für die Provisionsberechnung festgelegten Nettokaufpreises der betroffenen Immobilie zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Steht der spätere Kaufpreis bei Einräumung des Rechts noch nicht fest, ist die Bewertungsgrundlage vorab gesondert zu vereinbaren. Die bloße Erwähnung eines möglichen Ankaufs- oder Vorkaufsrechts begründet keine Provisionspflicht.

Kommt später aufgrund unserer Maklerleistung ein provisionspflichtiger Kaufvertrag über dieselbe Immobilie zustande, wird eine vom selben Zahlungspflichtigen bereits gezahlte Provision für die Einräumung des Rechts auf dessen Kaufprovision angerechnet.



8. Tätigkeiten für Dritte
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Die MANAI Immobilien GmbH ist berechtigt, auch für den anderen Vertragsteil entgeltlich oder unentgeltlich tätig zu werden. Bei Doppeltätigkeit sind wir zur Unparteilichkeit verpflichtet.
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9. Haftungsausschluss
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Hinsichtlich des Inhalts der Angebote ist die MANAI Immobilien GmbH auf Informationen von anderen (insbesondere dem Vermieter und dem Verkäufer) angewiesen. Für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität von Angaben des Vertragspartners übernimmt die MANAI Immobilien GmbH die Gewähr nur dann, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist. Sämtliche Angebote sind freibleibend Zwischenverkauf bzw. - Vermietung bleiben vorbehalten.
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10. Abschluss des Hauptvertrages
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Der Auftraggeber ist verpflichtet, der MANAI Immobilien GmbH unverzüglich über den Abschluss eines Hauptvertrages zu informieren und eine Fotokopie des Vertrages zu übersenden.
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11. Datenschutz
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Der Auftraggeber willigt ein, dass die MANAI Immobilien GmbH Personen- und/oder objektbezogene Daten, die sich aus dem Maklervertrag und/oder seiner Durchführung ergeben, erhebt, verarbeitet, nutzt und diese im erforderlichen Umgang an etwaige Interessenten mit der Maßgabe der vertraulichen Behandlung übermittelt. Der Auftraggeber und die MANAI Immobilien GmbH verpflichten sich , die ihnen jeweils anvertrauten Personen- oder firmenbezogenen Daten nur für die Erfüllung eigener Geschäftszwecke zu nutzen und die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes - auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses - zu beachten. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Personen- oder firmenbezogene Daten nach Abschluss des Hauptvertrages und nach Erfüllung des Maklervertrages unverzüglich zu löschen und etwaige überlassene Datenträger dem Makler unaufgefordert herauszugeben. Die für die Unterlagen bestehenden gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bleiben davon unberührt. 
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12. Pressemitteilung / sonstige Veröffentlichung
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Wenn vom Auftraggeber eine Presseerklärung und/oder eine sonstige Veröffentlichung im Rahmen der erfolgten Transaktion abgegeben wird, ist der Auftraggeber verpflichtet uns als vermittelndes Maklerunternehmen zu benennen. Für den Fall, dass der Hauptvertragspartner eine solche Presseerklärung vornimmt, wird auf eine Benennung von der MANAI Immobilien GmbH als beratendes bzw. vermittelndes Unternehmen hingewirkt. Die MANAI Immobilien GmbH ist zu einer eigenen Pressemitteilung oder sonstigen Veröffentlichung berechtigt.
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13. Streitbeilegung
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Wir sind nicht verpflichtet und bereit zur Teilnahme nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz an einem Streitbeilegungsverfahren teilzunehmen.
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14. Individuelle Vereinbarungen und unwirksame Bestimmungen

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Individuelle Vereinbarungen zwischen der MANAI Immobilien GmbH und ihrem jeweiligen Vertragspartner haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Änderungen und Ergänzungen sollen zu Dokumentationszwecken in Textform festgehalten werden. Der Vorrang wirksamer individueller Vereinbarungen und gesetzlich vorgeschriebene Formerfordernisse bleiben unberührt.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht Vertragsbestandteil werden oder unwirksam sein, richten sich die Folgen nach § 306 BGB. Soweit einzelne Bestimmungen nicht einbezogen oder unwirksam sind, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften.


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15. Erfüllungsort und Gerichtsstand
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Erfüllungsort ist der Sitz des Maklers. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit zulässig, Köln.

Telefon: +49 176 559 857 68

 

Unsere Standorte 

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Köln                                 Erftstadt

Rudolfplatz 3                  Otto-Hahn-Allee 12

50674 Köln                     50374 Erftstadt​​

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